Impulstext
Jeder von uns hat sie. Der eine mehr als der andere. Der eine kultivierter, der andere noch als roher Diamant. Es geht um die triebhaften Neigungen, die aus unserem Innersten entspringen. Jeder von uns kennt niedere Gefühle und Handlungen, die daraus folgend sind. Auch die damit verbundenen Gefühle sind bekannt und vertraut.
Die Fragen, die sich daraus resultierend stellen sind:
- Wie empfindest Du Dich wenn Du taktierst, manipulierst, trickst, umschiffst, jonglierst oder Illusionen erschaffst?
- Was generierst du daraus?
Wirst du Dir bewusst warum Du das eine oder andere Verhalten an den Tag legst, weißt Du auch um Deine Verletzung dahinter Bescheid.
Triebhaftes Verhalten und die negativen Emotionen oder Schwingungen, die damit einher gehen, haben oft mit Erfahrungen zu tun, die Dich aus einer Überlebensstrategie heraus so agieren lassen. Entlarvst Du das Muster dahinter, dann kannst Du den Blick auf die Wunde werfen.
Jeder Zwist, Hader oder Streit hat auch immer mit Dir zu tun. Es liegt an jedem selbst ob er, und wie er, darauf reagiert, doch wisse, dass zu einer Unvereinbarkeit immer Zwei gehören. Dein Part darf es sein einerseits für Dich und dein Sein einzustehen, jedoch ohne vorschnell und aus einer tiefen Verletzung heraus die Thematik auf den anderen zu projizieren, zu reflektieren.
Manchmal sind es auch Konstellation, die das eine oder andere sichtbar machen fördern. Dies kann daher rühren, da jetzt der richtige Zeitpunkt ist, oder es Deiner Entwicklung entspricht, oder auch weil Du Grenzen ziehen darfst. Konnten wir als Kinder diese Grenze und das Stopp nicht aussprechen, dann erduldeten wir im erwachsenen Leben die eine oder andere Situation. Nun ist der Zeitpunkt gekommen für Dich einzustehen. Dies ist auch ein Schritt der Initiation und bringt Dich in das Rad des Lebens zurück.
Triebhaftes vorschnelles Handeln hat mit Impulsivität und einem genug zu tun. Im unreifen Aspekt mit einem nicht stellen wollen. Wisse, dass nur DU über die wahren Beweggründe Bescheid weißt, resultierend aus Deinen Verletzungen und der Art der Bewältigung, die du erlernt hast.
Jeder ist immer Schüler und Lehrer zugleich. Erlebst Du wiederkehrend gleiche Reaktionen auf Dich und Dein Sein, erwäge die Position des anderen als Hinweis zu sehen, denn erst dann ist Weiterentwicklung möglich und Du steigst aus dem Rad der Unzufriedenheit aus. Sich fügen in das was ist, um sich zu regen wenn das Herz wieder Platz hat, ist der ewige Wechsel.