Impulstext
Wege entstehen beim Gehen. Manchmal müssen wir uns von wo wegbewegen, um dorthin zu kommen, wo wir hinwollen. Manchmal müssen wir jedoch an Orte zurückkehren, um nach Schätzen zu graben, die wir beim ersten Mal nicht gesehen haben. Wege entstehen, während wir uns dem Prozess des Entstehen-lassens, Verarbeiten oder Neusortierens hingeben.
Neugierde und Entdeckergeist sind wesentliche Komponenten, um neue Optionen, Weichen bzw. Blickwinkel zu ermöglichen. Betrachte ich ein und dasselbe Thema von vier verschiedenen Blickwinkeln aus, habe ich an diesem Kreuzungspunkt meines Lebens vier verschiedene Optionen, die ich wählen kann.
Sich dessen immer wieder gewahr werden, ist ein unterstützender Blick, um sich nicht in Glaubensmustern, Stereotypen oder Selbstsabotagen zu verlieren.
Es gilt den Blick nach vorne zu richten, um den neuen Weg im Fokus zu halten. Sich beständig nach der „guten alten Zeit“ umzudrehen, lässt uns den Fokus für das Hier und Jetzt vergessen, und schlussendlich in die Irre gehen.
Der Weg, der jetzt begangen werden möchte, darf Deinem Herzen entspringen, frei von Konventionen und „wie es denn so zu sein hat“. Bleib Deinem Sehnen, Deinen Wünschen und Bedürfnissen und Deiner Art treu, denn der Weg, den DU begehst, muss aus Dir heraus entstehen, um Fußspuren zu hinterlassen. Alte Trampelpfade zu bespielen, oder Wege zu gehen, die alle gehen, führen Dich nicht zu Deinem Potential, das in Dir steckt.
Hole Dir all Deine Anteile zurück, die DICH ausmachen, um Dich nicht mehr länger suchend oder unvollständig zu fühlen, denn Du bekommst die Aufgaben zugespielt, die für Deine Entwicklung gerade wichtig sind. Ehre daher alle Ereignisse auf Deinem Weg und besonders die Schmerzhaften, denn sie sind Deine Entwicklungshelfer und Unterstützer, um die beste Version Deines Ich-bin´s zu gebären. Den Weg, den Du dann beschreitest und bewusst wählst, führt Dich in die Ermächtigung, wahrhaft die/der zu sein, die/der Du sein möchtest und kannst.