Impulstext
Die Einstellung im Leben ist das Wesentlichste, um Glück oder Unglück für sich zu erfahren. Ich kann zur rechten Zeit am rechten Ort sein, doch ob und wie ich mein Glück dann dabei finde, ist eine innere Haltung. Bleibst Du Dir selbst treu, kann Deine Seele aufatmen, sich dehnen und strecken und mit Deinem „Ich bin“ in die Welt strahlen.
Verbiegst Du Dich hin dessen, versuchst etwas oder jemand zu sein, der Du nicht bist, dann kannst Du auf den Pfeiler Deines inneren Selbstvertrauens nicht zurückgreifen, und Haltlosigkeit und Verwirrung ist die Folge. Es gilt vielmehr Erwartungen loszulassen, und offen zu sein für all die Erfahrungen, die kommen wollen, oder sich Dir anbieten. Lass Verurteilungen gehen, segne und vergebe und die Türen von Serendipity öffnen sich.
Dein Holon in diesem Leben, Dein Körper möchte gepflegt und gesund bleiben. Übernimm Verantwortung für das Wohlbefinden Deines Körpers, da er der Tempel Deiner Seele ist. Nütze die Zeichen die Dir das Universum schickt, lausche auf die Botschaften, die Dir Dein Körper sendet und lass Dein Herz sprechen, das leicht, beschwingt und froh sein möchte. Genieße Deinen Körper und gib Dich Deiner Weiblichkeit/Männlichkeit voll hin, um in Dir und Deiner Schoßkraft/Manneskraft ruhen zu können.
Das folgende Gedicht von Rumi macht Serendipity („zufällig“ etwas Nützliches/Erfreuliches zu entdecken) sehr deutlich:
Wenn ich dem nachrenne,
von dem ich denke,
dass ich es will,
bestehen meine Tage aus
einer Abfolge von Stress und Aufregung.
Wenn ich an meinem eigenen Ort
der Geduld verweile,
dann fließt,
was ich brauche, zu mir –
und zwar ohne Schmerz.
Daraus schließe ich,
dass das, was ich will, mich auch will.
Es sucht nach mir und zieht mich an.
Die Fülle willkommen heißen
Ja zum Leben, zu all den Herausforderungen, Strudeln und Untiefen zu sagen, erfordert Mut und die Bereitschaft daran wachsen und reifen zu wollen. Das Universum hält die Fülle für Dich bereit, und es gilt die Arme dafür zu öffnen.
Die innere Einstellung ist hierbei von entscheidender Bedeutung, ob Du die Unterstützung sehen kannst und willst, oder eben nicht. Die Frage: „Ist das Glas halbvoll oder halbleer?“, macht es deutlich.
Erlaube nicht dem Mangel Dein Leben zu dirigieren. Nütze jeden Tag für Fülle und Dankbarkeit, dass Dich das Leben so reich beschenkt. Jede Erkenntnis lässt Dich reicher zurück und es liegt am Blickwinkel, wie Du das Erfahrene abspeicherst und davon lernst.
So lade ich Dich ein, der Fülle mehr Achtsamkeit zu schenken- der positiven und der negativen. Erst wenn Du erkannt hast, warum das eine oder andere Ereignisse auf Dich trifft, beginnt die Heilung und Integration.
In jedem noch so schweren Erlebnis liegen Kraft, Reifung, Wissen und Erkenntnis für Dich parat. Um die Schätze heben zu können, bedarf es Deines Willens, Deiner Beharrlichkeit, und der Option die Sachlage von einem ganz anderen Blickwinkel aus zu betrachten.
Lass das Leben mit seiner ganzen Fülle anbranden und Dich nähren. Flüchte nicht in die Depression aus Weigerung das Leben als das zu sehen was es ist: lernen, reifen und erfahren.