Besetzungen und Clearing

    Rückkehr ins eigene Licht
    Der Mensch besteht nicht nur aus dem physischen Körper, sondern auch aus einem feinstofflichen Energiefeld. Dieses Feld reagiert auf Erfahrungen, Emotionen und Lebensumstände und kann aus dem Gleichgewicht geraten. Besetzungen werden dabei nicht moralisch verstanden, sondern als Ausdruck eines geschwächten oder offenen energetischen Systems.

    Wann Fremdenergien andocken können

    Schamanische Traditionen gehen davon aus, dass Fremdenergien dort leichter andocken können, wo:

    • Traumata
    • Schockzustände oder
    • langanhaltende Überforderung das innere Gleichgewicht erschüttert haben.

     

    • Fehlende Erdung
    • emotionale Belastungen oder
    • mangelnde Selbstwahrnehmung können das energetische Feld durchlässiger machen.

    Wenn das eigene Feld instabil wird

    Typische Auslöser sind:

    • Unfälle
    • emotionale oder körperliche Traumata
    • langanhaltende Überforderung
    • Suchtverhalten
    • Vernachlässigung der eigenen energetischen Hygiene

     

    Wo das eigene Licht nicht vollständig anwesend ist, entsteht Raum für Fremdes.

    Was unter „Besetzungen“ verstanden wird

    Der Begriff Besetzung beschreibt keinen einheitlichen Zustand, sondern verschiedene Formen energetischer Beeinflussung, darunter:

     

    • Anhaftungen
      → fremde emotionale oder energetische Muster, die sich festgesetzt haben
    • Belagerungen
      → dauerhafte Störungen des Energiefeldes
    • unerklärte Fremdimpulse
      → Gedanken, Handlungen oder Gefühle, die als „nicht zu mir gehörig“ erlebt werden
    • unerledigte Seelenprozesse
      → z. B. Bindungen an Verstorbene oder ungelöste Übergänge
    • kulturelle Konzepte wie Flüche, Verwünschungen oder Implantate
      → symbolische Deutungen für tieferliegende energetische Belastungen

     

    Beachte bitte, dass diese Begriffe Modelle und keine Diagnosen sind.

    Mögliche Anzeichen energetischer Belastung

    Menschen berichten in solchen Zuständen häufig von: 

    • verändertes Verhalten
    • innere Zerrissenheit oder Spaltung
    • mangelnder Blickkontakt
    • anhaltende Müdigkeit und Kraftlosigkeit
    • emotionale Instabilität
    • schwache Erdung
    • Desorientierung
    • geschwächtes Immunsystem

     

    Entscheidend ist dabei weniger ein einzelnes Symptom als die Dauer und Häufung solcher Erfahrungen.

    Clearing – Stabilisierung statt Kampf

    Clearing geschieht nicht durch Kampf gegen etwas Fremdes, sondern durch die Stärkung des eigenen Feldes.

     

    Ziel ist es:

    • Klarheit
    • Präsenz und
    • innere Ordnung wiederherzustellen.

     

    Dabei arbeiten schamanische Praktiken oft mit:

    • Gebeten
    • Ritualen
    • bewusster Intention und dem sogenannten Illuminationsprozess.

     

    Im Mittelpunkt steht nicht das „Vertreiben“, sondern die Rückkehr ins eigene Licht.

     

    Licht bedeutet hier Bewusstheit, Verantwortung und vollständige Präsenz im eigenen Leben.

    Erdung und Verantwortung als Schutz

    Ein zentraler Gedanke schamanischer Arbeit lautet:

    Der wirksamste Schutz entsteht durch Erdung und Selbstverantwortung. Wer präsent im eigenen Körper, im Alltag und im eigenen Leben steht, bietet Fremdem weniger Raum.

    Clearing ist deshalb keine magische Lösung, sondern ein Prozess der Stabilisierung und Rückverbindung. Nicht das Entfernen von Fremdem steht im Zentrum, sondern das bewusste Wiederbewohnen des eigenen Seins.

    Katharina Linhart

    Katharina Linhart teilt in ihren Artikeln Erfahrungen aus vielen Jahren der Begleitung von Menschen und verbindet diese mit Impulsen zu aktuellen Themen sowie mit Erklärungen zu den jeweiligen Zeitqualitäten. Sie möchte Dich ermutigen Deine Stärken zu erkennen, Deine Schwächen liebevoll zu integrieren und jene inneren Türen zu öffnen, die bisher verschlossen schienen.

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