Unnachgiebigkeit gegenüber negativen Kräften

    Wahre Unnachgiebigkeit bedeutet nicht Starrheit oder Kampf, sondern innere Standhaftigkeit aus Klarheit, die flexibel bleibt, ohne sich von negativen Einflüssen vereinnahmen zu lassen. Sie entsteht, wenn wir sowohl Schatten als auch Licht einer Situation erkennen und aus innerer Stabilität bewusst handeln statt zu reagieren.

    Impulstext

    Eine Weide ist biegsam und geht mit dem Wind und ist im ersten Augenblick nachgiebig. Die Eiche kämpft mit dem Wind und wirkt auf den ersten Blick unnachgiebig.

     

    Ist das Biegsame, Weiche, Mitgehende nicht viel unnachgiebiger? Es passt sich an, es nimmt die Energie auf und reitet die Welle, lässt sich von ihr jedoch nicht vereinnahmen.

     

    Das Unnachgiebige kann schnell starr, steif, stur und unbeweglich werden. Der Kampf ist anstrengend und führt zu Ermüdung und Erschöpfung.

     

    Das Unnachgiebige gegenüber negativen Kräften, Einflüssen, Personen oder Umgebungen hat etwas mit der inneren Haltung zu tun. Bist Du stark ruhend und verwurzelt in Dir, hast Deinen Mindset ausgerichtet und innerlich gefestigt, bist Dir gewahr, dass es nicht länger gilt Unpassendes passend zu machen, dann hast Du die unnachgiebige Stärke erlangt, die es braucht, um zu wissen, wann es gilt zu bewahren und wann es gilt sich zurückzuziehen.

     

    Dafür braucht es sieben innere Pfeiler, die Dich lehren, aus Verhaftungen, Verblendungen, Abhängigkeiten und dergleichen auszusteigen. Deine inneren Wächter sind hierbei an Deiner Seite, um Dich wieder ein Stückchen weiter in Deine Reife zu führen.

     

    Spüre in Dich hinein, welche Synonyme Du dem Wort Unnachgiebigkeit geben würdest. Ist diese Unnachgiebigkeit unbarmherzig, grob, strikt, rücksichtslos und dergleichen oder ist sie nicht vielleicht auch zäh, beharrlich, entschlossen, standhaft und gütig?

     

    Vielleicht erscheint es so, als ob diese Wörter völlig im Widerspruch miteinander stehen. Es sind jedoch Zuordnungen für ein und dasselbe, nur der Blickwinkel ist ein anderer.

     

    Drehe ich mich innerlich und öffne mich die Sachlage im Licht & im Schatten zu sehe und zu wissen, dass beides immer zur gleichen Zeit existiert und ich die Güte auch mir zollen darf, um gnädig (voller Gnade) mir und meinen Bedürfnissen/Wahrnehmungen gegenüber zu sein, hört die innere Spaltung auf. Ich nehme Raum für mich und mein Sein ein und sage JA zu meiner inneren Autorität, die sich erlaubt tief in die vorherrschende Thematik einzutauchen, um einen Status quo zu eruieren.

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    Katharina Linhart

    Katharina Linhart teilt in ihren Artikeln Erfahrungen aus vielen Jahren der Begleitung von Menschen und verbindet diese mit Impulsen zu aktuellen Themen sowie mit Erklärungen zu den jeweiligen Zeitqualitäten. Sie möchte Dich ermutigen Deine Stärken zu erkennen, Deine Schwächen liebevoll zu integrieren und jene inneren Türen zu öffnen, die bisher verschlossen schienen.

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