Impulstext
Jedes Wesen möchte wachsen und gedeihen und sich entfalten. Bedingt durch Erfahrungen und Traumen werden hierfür manchmal Wege oder Machenschaften gewählt, die ausschließlich dem eigenen Vorteil dienen, jedoch nicht gemeinschaftlich gedacht sind. Diese Art des Seins findet sich in allen Gesellschaftsschichten wieder und ist nicht „einer Klasse“ vorbehalten.
Es gilt sich viel mehr zu fragen, was der Beweggrund ist aus niederen Trieben heraus sich egomanisch dem gemeinsamen Wachsen und Reifen in den Weg zu stellen, bzw. ob es das ist? Oder ob es aus alten Überlebensstrategien geboren wurde und diese Person alten Mustern frönt?
Die inneren verletzten Kinder lassen oft Blüten entstehen, die wenig bis nichts mit Reife oder Reflexion zu tun haben, sondern vielmehr mit Rache und Zorn. Siehst Du von außen Dir selbst zu und ertappst Dich dabei aus einer alten Verletzung heraus zu agieren, oder nimmst wahr wie jemand anderer aus unbewussten Mustern agierst, ist die Einladung an Dich, Dich auf eine reale oder imaginäre Warte zu stellen und die Sachlage von einem übergeordneten Blickwinkel aus zu betrachten.
Gemeinsames Wachsen wird nicht durch Verurteilungen erreicht. Um etwas Wachsen lassen zu können braucht es Wohlwollen, Güte und Bereitschaft. Zu sehen was ist, ist der erste wesentliche Schritt, um dann Schritt für Schritt vorwärts zu gehen.
Gelassenheit ist ein weiterer wesentliche Punkt, um die innere Ruhe aufrecht zu halten. Manchmal gibt es Zeiten, wo jede/r Einzelne aufgerufen ist sich der Herausforderung alleine zu stellen, um zu reifen und zu wachsen. Erkenntnisse generieren Weisheit, die dann wieder geteilt werden darf.
Lege Dir daher jetzt eine Strategie zu, die auf Klarheit beruht und Deine Willensstärke jetzt den Umständen entsprechend erfolgreich eingesetzt werden darf. Lass jedoch auch die Tiefe Deiner Erfahrungen nicht außer Acht und handle aus der Reflexion heraus. Zu sehen was ist und nicht was Du Dir wünscht ist ein wesentlicher Umstand um zu sehen, ob und wie Du teilen magst, damit Wachstum geschehen darf.
Werde Dir auch des Umstandes gewahr, dass nicht jede Pflanze auf demselben Boden wachsen kann. Welche „Art von Pflanze“ bist Du und ist das Umfeld in dem Du dich befindest, nährend?
Bleibe trotz Verteidigung Deines individuellen Ausdrucks tolerant und lass Dich nicht in dunkle Machenschaften verstricken. Selektiere Deine Gefühle, komme in die Gelassenheit und kühle Vernünftigkeit und mache aus wenig das Beste. Das fördert Dein inneres Wachstum und Du generierst Erfahrung, die Du dann wieder teilen kannst.