Impulstext
Bedachtsamkeit hat viel mit Behutsamkeit zu tun und erfordert Reflexion und dem Aussteigen aus allen Forderungen anderen gegenüber. Bin ich bedacht darauf welche Botschaften ich mit meinen Worten, Gestern, Gestiken und Handlungen aussende, ist auch die Reaktion des Außen klarer und verständlicher. Dann sind es nicht mehr die bösen Anderen die das eine oder andere nicht machen, sondern Deine eigene Energie, die Du in die Welt getragen hast.
Etwas oder jemanden zu behüten hat daher mit Einfühlungsvermögen, Empathie, Wahrnehmung, Feinfühligkeit und intuitivem Bewusstsein zu tun. All dies sind Qualitäten an denn wir tagtäglich arbeiten und üben dürfen, um sie ein Stück weit mehr in unser Bewusstsein sickern zu lassen.
Bedachtes Handeln hat auch mit Voraussicht zu tun, um den Blick über den eigenen Tellerrand zu heben. Jegliche Form von egozentrischem Verhalten hat hier keinen Platz. Zu eigensinnig auf etwas zu beharren oder es einzufordern zeigt meist von einem unreifen Verhalten. Wenn etwas durch eine Forderung oder unter Zwang gemacht wird hat es keine Herzensenergie, die jedoch von Nöten ist, um es klar und verständlich für sich abspeichern zu können. Die Handlung – ganz gleich welche – darf zuerst immer das Herz, die Kanäle der Einfühlsamkeit und der Bereitschaft passieren, um sich im Bauch- und Herzhirn sicher zu sein, ob Du oder ein anderer eine Handlung vollziehen kann oder will. Jedes andere Verhalten ist ein aufoktroyieren und überstülpen oder nötigen und hat mit Bedachtsamkeit und Behutsamkeit nichts am Hut.
Empathisches Verhalten ist der Schlüssel, um den anderen zu erreichen, Dich berührbar zu machen und aus dieser Haltung heraus im Einklang und Gleichklang zu schwingen.