Impulstext
Diese Frage bzw. Floskel wird jede/r in der einen oder anderen Weise schon benutzt haben. „Was wäre wenn …“ wird in negativ quasi verabsäumten Situationen verwendet: „Was wäre gewesen, wenn ich die Prüfung gemacht hätte?“, jedoch auch im erleichtert sein: „Was wäre gewesen, wenn ich ihn/sie nicht angerufen hätte?“
Beide Arten reflektieren aus der Vergangenheit. Es liegt an mir wie ich diese betrachte: als etwas bereits Passiertes und meiner Möglichkeit Erfahrungen daraus mitzunehmen und zu lernen, oder als etwas Unumstößliches und sich permanent Wiederholendes.
Es liegt an mir selbst, wie sehr ich leiden kann/will, wie weit ich etwas oder jemand stehen lassen kann/will und daraus resultierend wie weit ich bereit bin Schritte der Heilung und der Veränderung zu vollziehen. Die Rune Nauthiz und der Meister Djwal Khul sind hilfreiche Unterstützer auf Deiner Reise hin zu Dir selbst.
Werde Dir Deiner selbst und Deines Wesens gewahr und erlaube Dir alte unpassende Strukturen, die Dich wie ein Korsett einengen, zu eliminieren.
Sich selbst wahr zu nehmen, wie man tickt, was einem emotional gut tut, welche Nahrung einen unterstützt, welche körperliche Betätigung einen kräftigt (seelisch und körperlicher Natur), sowie welche Situationen oder Personen diese Aspekt fördern, hat mit Selbstliebe, Selbstgewahrsein und Selbstwertschätzung zu tun.
Sich wie ein Vogel über manche Dramen des eigenen Lebens zu erheben, ermöglicht aus dem „Was wäre wenn..“ auszusteigen und ein neues Handeln zu generieren.
So wie im Märchen „Hänsel und Gretel“ die Kinder in ein eigenständiges Handeln kommen mussten, um sich aus der misslichen Lage zu befreien, so bist auch Du immer wieder aufgerufen aus den vielen Möglichkeiten und Optionen zu wählen und in die Handlung zu kommen. Jeder hat hierfür sein eigenes Tempo und der Satz: „Was wäre wenn du dies oder jenes früher getan hättest?“ ist zumeist eine subjektive Aussage aus Dir heraus, kann jedoch oft für den anderen nicht in dem Ausmaß nachvollziehbar oder umsetzbar sein. Der Modus mit dem jeder tickt ist schlichtweg unterschiedlich.
- Was wäre wenn wir die Andersartigkeit des anderen nicht als sonderbar oder komisch, sondern als originell und inspirierend bezeichnen?
- Was wäre dann für ein Miteinander möglich?