Impulstext
Akzeptieren dessen, was ist, ist eine nicht zu unterschätzende Tugend. In dem Augenblick, wo ich mir den Raum gebe, Ja zu den zur Zeit vorherrschenden Beschränkungen (im Inneren, wie im Äußeren) zu sagen, zeigen sich Optionen für neue Möglichkeiten.
Der Spruch: „Gibt dir das Leben Zitronen, dann mach Zitronenlimonade daraus!“, trifft es gut, um zu verdeutlichen, dass nichts nur gut oder schlecht ist. Es ist allein unser Blickwinkel, der der Sachlage eine Wertung gibt. Frage Dich selbst, ob Du unüberwindbare Hindernisse siehst, oder realistische Möglichkeiten?
Um Freiheit durch Gelassenheit zu erfahren, gilt es vorab die Lektion zu erlernen: Sich nicht auf etwas zu fixieren, was außerhalb Deiner Einflussmöglichkeiten liegt, sondern den Fokus auf das zu richten, was direkt vor Dir liegt und darauf wartet von Dir ergriffen zu werden, und in Form gebracht werden möchte.
Sich entfalten zu können, setzt den Raum im außen jedoch auch im Innern voraus. Stehst Du immer wieder vor derselben inneren Mauer, die: „Ich kann das nicht!“, „Das hat noch nie funktioniert!“, „Wer will mich schon?“, lautet, dann versperrst Du Dir mit dieser Denkweise den Weg in Deine Freiheit. Sich selbst zu geißeln und aufzureiben bringt Dich Deinen Wünschen nicht näher. Grenzen, die da sind, wollen zuerst wahrgenommen und angenommen werden. Versuchst Du hingegen die Grenzen einzureißen, ohne verstanden zu haben, warum sie da sind, ist Weiterentwicklung nicht möglich.
Lausche in Dein Innerstes und zu all den Qualitäten, die darauf warten von Dir mit Leben gefüllt zu werden. Du hast die Kraft, um die Bestien im Inneren zu zähmen, und zu beherrschen, denn durch Meditation und kreative Visualisierung kannst Du den Prozess beschleunigen, die in Deinem Wesen innewohnende Kraft zu respektieren, und zu erleben.
Die Freiheit Deines Wesens möchte Dich einladen Dich darin zu üben, die Dinge unter verschiedenen Blickwinkeln zu sehen. Dabei ist die Gelassenheit Dein verbündeter Archetyp, um Dich in die Lage Deiner Mitmenschen zu versetzen, auszuatmen, stehen zu lassen, frei zu geben und die Verantwortung für das Handeln bei denen zu belassen, die diese Herausforderung meistern dürfen.
Wenn Du Dir selbst gegenüber mit gutem Gewissen Rechenschaft ablegen kannst, bzw. Verantwortung für Dein Denken und Handeln übernimmst, kannst Du Deiner Lebensaufgabe näherkommen und das Glück und die Zufriedenheit sind Deine Begleiter.