Befreiung

    Wahre Befreiung entsteht durch ehrliche Selbstreflexion, das Erkennen eigener Bedürfnisse und das bewusste Lösen von allem, was Deinem authentischen Sein nicht entspricht.

    Impulstext

    Sich von hinderlichen Einflüssen zu befreien, setzt Raum für Kontemplation voraus. Wie sehr gibst Du Dich dem Alleinsein hin, um unterscheiden zu lernen, welche Menschen für Dich wichtig sind und von welchen Du Dich trennen darfst?

     

    Diese Innenschau führt Dich zuallererst in Deine Selbstverantwortung. Um sich selbst die Antworten zu geben, die bereits in der Vergangenheit als Fragen gestellt wurden, gilt es Einfühlungsvermögen sowohl für sich selbst, als auch für andere an den Tag zu legen.

     

    Oft ist jeder von uns eher wie der Elefant im Porzellanladen unterwegs, als dass wir auf Spitzenfüßen gehen würden. Ein Wort ergibt das andere und die Konflikte sind vorprogrammiert. Wovon gilt es sich daher berühren zu lassen? Welcher übergeordnete Blickwinkel darf eingenommen werden?

     

    Fülle stellt sich dann ein, wenn Du Dir gewahr wirst, dass es Deine Haltung ist, die Du dazu hast und ob Du die Fülle und die Materie in Dein Leben rufst, oder nicht. Sich von Glaubensmustern zu verabschieden und aus Rollen auszusteigen, die Deinem Wesen nicht entsprechen, ist ein essenzieller Schritt hierfür.

     

    Frage Dich selbst, wie sehr Du jemanden nacheifern, gefallen oder beeindrucken möchtest? Diese simple Frage enthüllt oft Dein Motiv und wenn es nicht frei ist, sondern vielmehr mit etwas oder jemanden gekoppelt, lädst Du das Thema ein, Sichtbar-zu-werden und erst im zweiten Schritt (wenn möglich) die Fülle.

     

    Sich zu befreien heißt, zuallererst ehrlich mit sich und seinen Bedürfnissen zu sein. Reflektierst Du diese, tust diese kund und hörst Dir das Echo an, weißt Du, ob es sich aus dieser Situation oder von einem Menschen zu befreien gilt, oder ob ein Zugehen und Einlassen das Mittel der Wahl ist.

     

    Erleben wir einen Mangel und haben den Wunsch ihn zu beheben, sind wir dem Bedürfnis der Seele nach Lachen, Leichtigkeit und Lebendigkeit ein großes Stück näher gekommen. Sich verletzlich, offen und voller Hingabe zu zeigen, setzt Mut und Stärke voraus. Doch das lohnt sich, weil man –  falls erkannt – wertgeschätzt und liebevoll umfangen wird.

     

    Nutze die Zeit vor Ostara, den Frühlingsanfang, um tief in Dich und Deinen Archetypus „der Tochter“ hineinzuhorchen. Sie erzählt Dir von Neuanfang, Aufbruch und Blüte. Dafür gilt es vor allem authentisch zu sein und keine Masken vor den Gefühlen herunterzuziehen.

     

    Zeigst Du dich als das Wesen, das Du bist, und erlaubst Dir, Dein bestes Ich-bin zu sein, das Dir gerade möglich ist, ist allen gedient.

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    Katharina Linhart

    Katharina Linhart teilt in ihren Artikeln Erfahrungen aus vielen Jahren der Begleitung von Menschen und verbindet diese mit Impulsen zu aktuellen Themen sowie mit Erklärungen zu den jeweiligen Zeitqualitäten. Sie möchte Dich ermutigen Deine Stärken zu erkennen, Deine Schwächen liebevoll zu integrieren und jene inneren Türen zu öffnen, die bisher verschlossen schienen.

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