Deine Autorität

    Wahre Autorität entsteht aus innerer Reife, sozialer Kompetenz und gelebter Würde und nicht aus Macht oder Dominanz.

    Impulstext

    Wer ist eine Autorität in Deinem Leben und wie sehr lebst Du Dich in Deiner Autorität? Verwechselst Du autoritäres Verhalten mit der Autorität Deines inneren Seins? Um als Autorität auftreten zu können, ist die Bewusstheit dafür essenziell, was es bedeutet entschieden und loyal für eine Sache, eine Person oder einen Wert Deine Lanze zu brechen, oder wie ein/e Krieger/in dafür einzustehen.

     

    Als Autorität wirst Du dann angesehen, wenn Du Dir für einen Verdienst, welcher Art und Weise auch immer, Ansehen und Anerkennung erworben hast. Wirst Du als eine Autorität anerkannt, geht auch die Macht des Einflusses damit einher, der zu neuen innovativen Ideen führen kann. Deswegen ist es besonders wichtig, darauf zu achten, weise und loyal zu sein.

     

    Um als Autorität anerkannt zu werden ist die Akzeptanz der anderen von Nöten. Soziale und emotionale Kompetenz sind die Pfeiler, die Du als Deine Standbeine sehen darf, möchtest Du eine Autorität verkörpern.

     

    Frage Dich daher selbst, wie stabil Deine soziale und emotionale Kompetenz ist, und wie Du diese für Dich definieren würdest?

     

    Autoritäres Verhalten ist hier fehl am Platz, denn dieses geht oft mit Macht einher, die Du anderen aufzwingst, oder selbst autoritäres Verhalten von Deinen Mitmenschen erfährst.

     

    In dieser Zeitqualität geht es mehr denn je darum, ein erstarktes Ich aus dem Innersten heraus zu entwickeln. Schließen wir uns als erwachte, starke Individuen zusammen, entsteht ein neues Wir. Diese Form der neuen Autorität eines erwachten Miteinanders ist der Aufruf in dieser Zeit. Um dies zu meistern, dürfen und müssen alte Dogmen und Paradigma in Frage gestellt werden. Die daraus resultierenden Korrekturen dürfen achtsam und respektvoll passieren und nicht durch autoritäres Verhalten.

     

    Den Einfluss, den Du auf jemanden anderen oder eine Sache ausübst, ist jedoch immer begrenzt. Erlaube Deinen Worten, Taten folgen zu lassen und Raum für gegenseitige Befruchtung entstehen zu lassen. Eine wahre Autorität wird dadurch in ihrem Wert nicht geschmälert, da Stärke und Sicherheit die inneren Begleiter sind. Die Worte, die Du sprichst sind bedacht und freundlich, was Entschiedenheit nicht ausschließt. Dem anderen seine Würde zu lassen und auch den Wert der Gemeinschaft zu erkennen, ist wesentlich, um letztendlich jeden einzelnen zu fördern, in seine ureigene Kraft und Stärke und damit in seine Autorität zu kommen.

     

    Soziale Kompetenzen entstehen, wenn wir den Respekt vor dem anderen und seinen Einsichten/Entwicklungsschritten nicht verlieren. Empathie, Toleranz, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit sind die zu schulenden Werte. Dadurch ermächtigst Du Dich selbst eine Autorität zu sein, da Dein Verhalten mit den sozialen Kompetenzen eine Verbindung eingegangen sind, und Du sie verkörperst und sie Dir nicht nur geliehen hast.

     

    Beachte Deine emotionalen Befindlichkeiten, wie Du sie jedoch auch Deinen Mitmenschen zugestehst! Bedenke immer, dass Du „nicht in den Schuhen des anderen gegangen bist“, wie willst du dann beurteilen, ob es angemessen, relevant oder berechtigt ist?

     

    Erlaube der Würde Deine Begleiterin zu sein, sowohl aktiv als auch passiv. Jeder von uns hat sie und keiner hat das Recht Dir die Würde abzusprechen, auch Du Dir selbst nicht.

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    Katharina Linhart

    Katharina Linhart teilt in ihren Artikeln Erfahrungen aus vielen Jahren der Begleitung von Menschen und verbindet diese mit Impulsen zu aktuellen Themen sowie mit Erklärungen zu den jeweiligen Zeitqualitäten. Sie möchte Dich ermutigen Deine Stärken zu erkennen, Deine Schwächen liebevoll zu integrieren und jene inneren Türen zu öffnen, die bisher verschlossen schienen.

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