Die Liebe

    Liebe ist der zentrale Sinn des Lebens und entsteht nicht durch äußere Bestätigung, sondern durch innere Haltung, Bewusstsein und das bewusste Leben von Verbindung, Verständnis und Vergebung. Wer Liebe wirklich erfährt und gibt, folgt seinem Herzen, bleibt mit sich selbst verbunden und findet dadurch Erfüllung und Orientierung.

    Impulstext

    Am Ende des Lebens wird das Einzige, was je Bedeutung hatte, die Liebe sein, die Du schenkst und geschenkt bekommen hast. Bei Deiner Reise in die andere Welt wirst Du nur die Liebe mitnehmen und das einzig Wertvolle, das Du in dieser Welt zurücklässt, wird die Liebe sein. Nur die Liebe. Sonst nichts.

     

    Um einen anderen zu lieben- ihn wirklich zu lieben, muss man ihn verstehen, ihn kennen und respektieren und aufrichtig an seinem Wohlergehen interessiert sein.

     

    Wisse, Du kannst nicht allein vom Äußeren auf einen ganzen Menschen schließen. Um jemanden vollkommen zu lieben, muss man sein Innerstes kennen lernen – seine Seele – etwas, das sich dem bloßen Auge entzieht. In der Liebe kann man das Wichtigste nur mit dem Herzen sehen, daher ist das Herzchakra das wichtigste Chakra im Heilungsprozess.

     

    Das Unterdrücken Deiner Herzenswünsche führt zu Blockierungen. Die Grundlage der Blockierung ist meistens mangelnde Liebe Dir selbst gegenüber, und die Fixierung auf die andere verbirgt das wahre Thema.

     

    Wenn „dem Weg“, dem Kompass im Inneren nicht „gefolgt wird“ entsteht Orientierungslosigkeit und Du gerätst in eine Depression! Dies kann passieren, wenn Du zu sehr nach außen gewandt bist, und so die innere Stimme überhörst. Depression ist der Verzicht auf qualitative Wahrnehmung, und die Weigerung das Leben an sich heran zu lassen.

     

    Schmerzen gehören zum Menschsein dazu, und es ist unvermeidlich Schmerz zu fühlen. Den Schmerz nicht fühlen zu wollen, kostet den Preis gar nichts mehr zu fühlen, auch keine Freude. Nichts zu fühlen, ist gleichbedeutend damit nicht zu leben.

     

    Die andere Methode der Schmerzvermeidung ist die fortgesetzte Reizüberflutung. Man lässt die wechselnden Eindrücke an sich vorüber fließen wie einen Film im Zeitraffer Tempo. Man nimmt gar nichts mehr auf – also auch keinen Schmerz. Es wirkt, als sei man mitten im Leben voll engagiert, doch bei diesem Verfahren des Selbstbetrugs ist die wichtigste Aufgabe nicht zu Atem zu kommen, und ja keinen Augenblick der Ruhe entstehen zu lassen. Doch die innere Leere wächst zugleich mit der Sucht, endlich das Wahre zu finden.

     

    Wie beim Rückzug von der Außenwelt ist das Vorpreschen in die äußere Welt in seiner Wirkung auf Dauer deprimierend. Wenn wir uns nicht die Zeit nehmen zu verdauen, was wir geschluckt haben, nährt es nicht. Wenn wir uns nicht die Zeit nehmen, dem nachzusinnen und nachzuspüren, was das just Erlebte in uns ausgelöst hat, haben wir es nicht erlebt, sondern es ist an uns vorbeigegangen.

     

    Hat die Angst vor der Einsamkeit, vor Verpflichtung und davor Deinem Herzen zu folgen, oder vor der Unfähigkeit sich emotional zu schützen, da Du emotionaler Schwäche und Betrug vermutest, schließt sich Dein Herzchakra und Verbitterung oder Frustration ist die Antwort.

     

    Ich darf jedoch begreifen, dass Liebe durch mich selbst als Gefühl fließen sollte, und nicht von außen an mich herangetragen wird. Liebe kann ich nicht vermissen noch fordern. Ich muss sie leben, bedingungslos und Ich – frei.

     

    Das Wichtigste, was hinsichtlich des Herzens im Leben zu lernen ist, ist das Verzeihen. Dies funktioniert nur auf der Basis einer Liebe, die Nachsicht im Gefolge hat!

     

    Mögen folgende inspirative Gedanken von Antoine de Saint-Exupéry Dir dabei behilflich sein:

    • Die Liebe denkt man nicht. Die Liebe ist.
    • Um die Liebe zu mir zu stiften, lasse ich jemanden in Dir entstehen, der für mich Partei ergreift… Ich werde Dir nicht die Gründe sagen, weshalb Du mich lieben sollst, denn Du hast keine Gründe. Der Grund zum Lieben, ist die Liebe selber.
    • Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in die gleiche Richtung blickt.
    • Schenken ist ein Brückenschlag über den Abgrund Deiner Einsamkeit.
    • Ich bin nur dem verbunden, den ich beschenke. Ich verstehe nur, wem ich mich liebend nahe.
    • Die wahre Liebe verausgabt sich nicht. Je mehr Du gibst, umso mehr verbleibt Dir. Und wenn Du Dich anschickst aus dem wahren Brunnen zu schöpfen, spendet er umso mehr, je mehr Du schöpfst.
    • Ich erkenne die Freundschaft daran, dass sie sich nicht enttäuschen lässt, und ich erkenne die wahre Liebe daran, dass sie nicht gekränkt werden kann.
    • Lieben heißt nachsinnen. Es kommt die Stunde, in der Du Dich mit Deiner/Deinem Liebsten vereinigst, was nicht auf dieser oder jener Einzelheit des Gesichts oder diesem oder jenem Wort, dass sie/er ausspricht, sondern auf ihr/ihm beruht.
    • Die Liebe ist vor allem ein Lauschen im Schweigen.
    • Sehnsucht nach Liebe ist Liebe. Und siehe, Du bist schon gerettet, wenn Du versuchst, der Liebe entgegen zu wandern.

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    Katharina Linhart

    Katharina Linhart teilt in ihren Artikeln Erfahrungen aus vielen Jahren der Begleitung von Menschen und verbindet diese mit Impulsen zu aktuellen Themen sowie mit Erklärungen zu den jeweiligen Zeitqualitäten. Sie möchte Dich ermutigen Deine Stärken zu erkennen, Deine Schwächen liebevoll zu integrieren und jene inneren Türen zu öffnen, die bisher verschlossen schienen.

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