Impulstext
Sich gegenseitig zu unterstützen, unter die Arme zu greifen und einander Raum, Orientierung und Richtung zu geben, macht ein wertschätzenden Miteinander aus.
Nächstenliebe, Mitgefühl, Empathie, Hilfsbereitschaft und ein wacher Geist sind hierfür Voraussetzungen. Das Leben darf ein gemeinsamer Tanz und kein Kampf sein. Der Tanz funktioniert nur mit Wahrnehmung des anderen und der Umgebung und ist ein Spiel von Kommen und Gehen. Der Kampf entfremdet und treibt auseinander.
Blickt man mit jemanden in die gleiche Richtung ist schon viel gewonnen, doch dann kommen Faktoren dazu, die höchst individuell sind. Das anvisierte Ziel wird oft unterschiedlich erobert und der Weg ist weder besser noch schlechter, nur anders.
Kannst du den Takt, die Geschwindigkeit oder Gemächlichkeit von Dir und anderen sehen, stehen lassen und Dein Ich-bin leben, ohne Dich schlecht, klein, besser oder überheblich zu fühlen?
Achtsamkeit ist das Zauberwort, um resilient und gestärkt den eigenen Weg zu gehen und zeitgleich wahrzunehmen was ist. Wahrnehmen bedeutet jedoch nicht die Thematik auf Dich zu nehmen und Dir Lasten aufzubürden, die wahrlich nicht für Dich bestimmt sind.
Nutze die Zeit zwischen den Jahren, um Deine Ahnen zu ehren, ihnen ein Licht zu entzünden und gleichzeitig ihnen bewusst ihre Thematiken zurück zu geben. Lege mit dem Jul-Eid ein Versprechen Dir selbst gegenüber ab, dass Du beginnend mit den Raunächten einen Wendepunkt und Neuanfang in Deinem Leben zelebrieren willst.