Impulstext
Werte hat jeder, sie sind meist nur unterschiedlich gewichtet. Der Wert, der für den einen von größter Wichtigkeit ist, hat für den anderen keinen Belang. Dies bedeutet jedoch nicht, dass dieser Wert unwichtig ist, nur weil er in Deine Werteskala nicht hineinfällt.
Um Werten Raum zu geben, ist die Toleranz ein wesentlicher Faktor. Ohne Toleranz, Verständnis, Akzeptant und Neugierde drohen Werte „die schon immer so waren“ Gefahr zu laufen, zu stagnieren und Veränderungen und Raum für Entwicklung entgegenzuwirken.
Die Welt befindet sich im Wandeln und gehen wir nicht mit und verwehren uns der Veränderung, kann uns die Evolution nicht weitertragen, und jede/r von uns kann sich keine neuen Ansichten, Werte und Bewusstsein dafür erschließen.
Sich über die eigenen Werte bewusst zu werden, hat einen klärenden und befreienden Charakter, da man Position bezieht und etwas für sich dingfest macht.
Manche alten Werte haben nach wie vor Gültigkeit und sind Tugenden, denen man frönen darf und soll. Neue Werte, die zumeist von den jüngeren Generationen etabliert werden, stoßen den älteren Semester sauer auf und der Generationenkampf beginnt, anstatt hinzuhorchen, Werte anzupassen, Neuerungen zuzulassen und die Jungen ernst nehmen.
Bewusstsein bedeutet sich gewahr werden. Dieses Gewahrsein geht mit Respekt sich selbst gegenüber und Respekt anders Denkenden einher. Auch wenn mein Wertebewusstsein dem des anderen nicht entspricht, oder umgekehrt ist jedem gedient, wenn jeder für sich in seiner eigenen kleinen geschäftigen Welt dieses lebt und ihm Leben einhaucht. Durch das Vorbild und nicht durch das Missionieren oder Bekehren, können wir andere von unseren Werten überzeugen. Es geht lediglich um die Vorbildwirkung, des in sich Ruhens und der Kraft der Toleranz.
Werte unterliegen einem Wandel und dieser darf und muss sein, um Evolution zu ermöglichen. Es gilt ein guter Schwimmer im Strom des Lebens zu sein, um altes Wissen in Dir im Hier und Jetzt zu verankern und an die Gegebenheiten anzupassen.