Rollenwechsel

    Rollenwechsel bedeutet, sich bewusst zu machen, welche sozialen Rollen man übernimmt und zu prüfen, ob sie dem eigenen Wesen wirklich entsprechen oder nur übernommen wurden. Wahre Freiheit entsteht, wenn man unpassende Rollen ablegt und authentisch aus der eigenen inneren Autorität heraus handelt.

    Impulstext

    Wie viele unterschiedliche Rollen nimmst Du pro Tag ein? Wie oft entsprechen Dir die Rollen, in die Du hineinschlüpfst? Wann hast Du das letzte Mal keine Rolle gespielt, sondern Dir erlaubt Du selbst zu sein?

     

    Drei Fragen, die jedoch das Gewicht von mehreren in sich vereinen. Rollen werden übernommen, denn es gehört sich so oder es war schon immer so.

     

    Sich einen Rollenwechsel zuerst vorstellen zu können, bedarf des Mutes sich seiner selbst gewahr zu werden, und sich zu hinterfragen, ob die Rollen, denen Du anheimgefallen bist, auch wirklich Deinem Wesen entsprechen. Wenn dem nicht so ist, gilt es sich zu fragen, welchen Benefit Du aus der gewählten Rolle ziehst, um dem Verhaftet-sein auf die Spur zu kommen.

     

    Schonungslose Ehrlichkeit ist von Nöten, um die Bedingungen aufzustellen, zu akzeptieren oder zu verändern, die Deine Gemeinschaften strukturieren. Zusammenarbeit darf ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander, oder über dem anderen stehen bedeuten.

     

    Halte inne und reflektiere, ob die übernommenen Stereotypen Dir wirklich entsprechen oder ob Du bereit bist den Kokon der alten Fesseln zu durchstoßen, und in Deine ureigene Freiheit zu fliegen.

     

    Sich seiner eigenen Autorität bewusst zu werden und diese zurückzuholen, solltest Du diese an jemand anderen abgegeben haben, hat viel mit Eigenliebe zu tun. Die Wut, die in einem schwelen kann, weil man sich nicht vollständig, ausgenützt oder benutzt fühlt, darf in die Kraft des Antriebs gewandelt werden, um für sich wieder einzustehen und den Mut zu beweisen JA zu seinem wahren Ich-bin zu sagen.

     

    Sich als Frau/als Mann wie man ist, tickt, fühlt, lebt zu zeigen, ist die Stärke der Mutigen. Nichts und niemanden ist gedient, wenn Du Dein Licht unter den Scheffel stellst. Lass Dein Licht leuchten und zeige Dich als das Weib, das Weibchen und das Mädchen bzw. als der Krieger, der Mann und der Bub in Dir und erlaube aus den vorgefertigten Rollenbildern auszusteigen.

     

    Bewusstheit ist der Schlüssel dazu, Stärke die Handlung und Deine natürliche Autorität der Lohn.

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    Katharina Linhart

    Katharina Linhart teilt in ihren Artikeln Erfahrungen aus vielen Jahren der Begleitung von Menschen und verbindet diese mit Impulsen zu aktuellen Themen sowie mit Erklärungen zu den jeweiligen Zeitqualitäten. Sie möchte Dich ermutigen Deine Stärken zu erkennen, Deine Schwächen liebevoll zu integrieren und jene inneren Türen zu öffnen, die bisher verschlossen schienen.

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